Seit Jahren verkaufen wir Wildkameras, und seit Jahren hören wir von unseren Kunden die gleichen Sätze. «Ich fahre jede Woche raus, nur um die Speicherkarte zu holen.» «Die App kommt aus China, und ich weiss nicht, wer meine Bilder sieht.» «Schon wieder ein Abo.» «Zweihundert Bilder, und auf allen ist nur Gras.» Irgendwann haben wir aufgehört, nach der passenden Kamera für diese Probleme zu suchen, und angefangen, sie selbst zu bauen. Das Ergebnis heisst Smart-Trail T4: unsere eigene 4G-Wildkamera, mit eigener App, eigener SIM-Karte, eigener Tiererkennung und eigenen Servern in der Schweiz. Hier erzählen wir, wie sie entstanden ist, und erklären alles, was Sie über die Kamera wissen müssen.
- Die Smart-Trail T4 schickt jedes Bild per 4G in Sekunden auf Ihr Handy. Am Standort braucht es kein WLAN, nur Handyempfang.
- Kamera, App, SIM-Karte und Cloud kommen von Smart-Cam in Winterthur. Die Bilder liegen ausschliesslich auf unseren Servern in der Schweiz.
- Eine Tiererkennung benennt über 40 Arten und markiert Personen und Fahrzeuge.
- Es gibt kein Abo und keine Grundgebühr. Sie bezahlen nur, was die Kamera sendet, ab CHF 0.02 pro Bild.
- SIM-Karte, 32-GB-Speicherkarte und Startguthaben sind dabei. Sie brauchen nur noch 12 AA-Batterien.
- Die Kamera kostet CHF 299, Sets mit Solarpanel, Metallgehäuse und Schloss gibt es ab CHF 329.
Die Smart-Trail T4 in 90 Sekunden erklärt.
Wie alles angefangen hat
Eine Wildkamera ist eigentlich ein einfaches Gerät: Sie hängt am Baum, ein Sensor bemerkt Bewegung, die Kamera macht ein Bild. Schwierig wird es danach. Bei einer klassischen Kamera landet das Bild auf der Speicherkarte, und um es zu sehen, müssen Sie hin. Wer ein Revier betreut, kennt das: Man fährt raus, wechselt die Karte, schaut zu Hause die Bilder durch und stellt fest, dass der Fuchs vor vier Tagen da war. Oder dass sich drei Tage lang nur ein Ast im Wind bewegt hat.
4G-Wildkameras lösen das erste Problem, sie schicken die Bilder direkt aufs Handy. Doch mit den Geräten, die wir bisher geführt haben, kamen neue Fragen. Die Bilder liefen über Server irgendwo auf der Welt, oft ohne klare Auskunft, wer darauf Zugriff hat. Für Jägerinnen und Jäger ist das keine Kleinigkeit, denn Kamerastandorte, Wildwechsel und Kirrungen gehen niemanden etwas an. Dazu kamen Monatsabos, die auch dann weiterlaufen, wenn die Kamera im Sommer im Keller liegt, Apps, die nur auf Englisch funktionieren, und eine Flut von Bildern, die man von Hand durchsehen muss.
Unser Geschäftsführer Havraz Barzani hat die Idee einer eigenen Kamera über drei bis vier Jahre verfolgt. Die Frage war immer dieselbe: Wie müsste eine Wildkamera sein, die wir unseren Kunden ohne Wenn und Aber empfehlen können?
Was wir anders machen wollten
Aus den Gesprächen mit Kunden sind vier Grundsätze entstanden, an denen wir jede Entscheidung gemessen haben:
- Die Daten bleiben in der Schweiz. Die Kamera verbindet sich nur mit unseren eigenen Servern in der Schweiz, die Übertragung ist verschlüsselt. Es gibt keine fremde Cloud und keine Weitergabe.
- Kein Abo. Bezahlt wird nur, was die Kamera wirklich sendet. Wer im Sommer pausiert, bezahlt nichts.
- Einfach. Auspacken, Batterien rein, App laden, QR-Code scannen, aufhängen. Die SIM-Karte ist schon aktiviert, die Speicherkarte liegt bei.
- Die Kamera sagt, was sie gesehen hat. Statt hundert Bilder von Hand durchzusehen, sollen Sie sofort wissen, ob ein Reh, ein Fuchs oder ein Mensch vorbeigekommen ist.
Gebaut wird die Kamera von einem erfahrenen Hersteller von Wildkameras nach unseren Vorgaben. Die App, das Webportal, die SIM-Karte, die Tiererkennung und die Server haben wir in Winterthur aufgebaut, und dort sitzt auch der Support.
So funktioniert die Smart-Trail

Bemerkt der Bewegungssensor ein Tier, löst die Kamera in 0,2 bis 0,4 Sekunden aus. Das Bild geht über das 4G-Netz an unsere Server in der Schweiz. Dort prüft die Tiererkennung, was zu sehen ist, und Sekunden später haben Sie eine Mitteilung auf dem Handy, mit Bild, Uhrzeit, Kamera und dem Namen des Tiers. Zusätzlich speichert die Kamera jedes Bild in voller Auflösung auf der Speicherkarte.
Nachts arbeitet die Kamera mit 59 Infrarot-LEDs mit 940 Nanometern. Dieses Licht ist für Menschen und Tiere unsichtbar, die Kamera verrät sich also nicht durch ein rotes Glimmen. Fotos macht sie mit bis zu 32 Megapixeln, Videos in Full HD 1080p mit Ton.
Tiererkennung: Schluss mit hundert Bildern von Gras

Jedes Bild wird auf unseren Servern automatisch geprüft. Die Erkennung benennt über 40 Tierarten, darunter Rothirsch, Reh, Gämse, Fuchs, Dachs und Wildschwein, ordnet Vögel nach Gruppen und markiert Personen und Fahrzeuge. In der App filtern Sie danach: nur Wildschweine, nur Personen, nur die letzten drei Nächte. Bilder, auf denen sich nur ein Ast bewegt hat, lassen Sie einfach liegen.
Gerade Personen und Fahrzeuge sind nicht nur für die Jagd interessant. Auf einem Hof, einer Baustelle oder bei einem Ferienhaus wollen Sie genau diese Bilder sofort sehen.
Die Smart-Trail App und das Webportal

Die App gibt es für iPhone und Android. Sie ordnet Ihre Bilder nach Tag, Kamera und Tierart und zeigt zu jeder Kamera Signal, Batteriestand, GPS-Standort und Temperatur. Die Einstellungen der Kamera ändern Sie aus der Ferne, und auf Knopfdruck macht die Kamera sofort ein Foto. Kameras lassen sich mit der Familie oder der ganzen Jagdgesellschaft teilen. Am Computer sehen Sie dasselbe im Webportal auf smart-trail.ch.
Smart-Trail App im App Store · Smart-Trail App bei Google Play
Bezahlen pro Bild statt Abo
Bei der Smart-Trail gibt es keine Grundgebühr. Sie laden in der App Guthaben auf und bezahlen pro gesendetem Bild. Das Guthaben verfällt nicht und gilt für alle Ihre Kameras. Ein Startguthaben ist im Paket schon dabei.
| Was gesendet wird | Preis |
|---|---|
| Vorschaubild (640 × 480) | CHF 0.02 |
| HD-Bild (1280 × 960) | CHF 0.03 |
| Originalbild (bis 5 MB) | CHF 0.06 bis 0.09 |
| Video 10 Sekunden | CHF 0.10 |
Ein Rechenbeispiel: Sendet Ihre Kamera im Monat 300 Vorschaubilder, kostet das CHF 6. In einem ruhigen Monat mit 50 Bildern ist es ein Franken. Liegt die Kamera im Keller, kostet sie nichts. Ob die Kamera Vorschaubilder oder HD-Bilder sendet, legen Sie in den Einstellungen fest. Auf der Speicherkarte ist ohnehin alles in voller Auflösung gespeichert.
Warum Schweizer Server wichtig sind

Eine Wildkamera verrät viel: wo Sie jagen, wo das Wild steht, wann Sie im Revier sind, wann ein Ferienhaus leer ist. Bei vielen 4G-Kameras laufen diese Daten über Server im Ausland, und welche Firma dahinter steht, ist oft kaum herauszufinden. Bei der Smart-Trail verbindet sich die Kamera ausschliesslich mit unseren eigenen Servern in der Schweiz. Die Bilder werden langfristig gespeichert, ohne Aufpreis. Fragen beantwortet unser Support in Winterthur, auf Deutsch.
100° oder 60°: zwei Objektive zur Wahl
Die Smart-Trail gibt es mit zwei Objektiven, Preis und Lieferumfang sind gleich.
- 100° Weitwinkel für grosse Flächen: Weide, Lichtung, Hof, Baustelle oder Garten. Die Kamera sieht mehr vom Gelände, Tiere am Bildrand werden mit erfasst.
- 60° Normalwinkel für gezielte Stellen: Wildwechsel, Kirrung, Hochsitz-Schneise oder Einfahrt. Das Tier ist grösser im Bild, Details auf Distanz sind besser zu erkennen.
Auf jeder Produktseite wechseln Sie oben zwischen den beiden Ausführungen.
Technische Daten
| Mobilfunk | 4G LTE Cat.4, alle Schweizer Netze und Netze im europäischen Ausland |
| Foto | 8, 12, 24 oder 32 MP, Serienbild 1 bis 5 Fotos |
| Video | Full HD 1080p mit Ton |
| Auslösezeit | 0,2 bis 0,4 Sekunden |
| Bildwinkel | 100° Weitwinkel oder 60° Normalwinkel |
| Erfassungsbereich | bis 20 m |
| Nachtsicht | 59 Infrarot-LEDs, 940 nm, unsichtbar |
| Modi | Foto, Video, Foto und Video, Zeitraffer, Zeitplan |
| Bildschirm | 2 Zoll Farbdisplay |
| Ortung | GPS |
| Speicher | SD-Karte, 32 GB im Lieferumfang |
| Strom | 12 × AA oder 12 V / 2 A extern, zum Beispiel über das Solarpanel |
| Laufzeit | bis 6 Monate mit Batterien |
| Temperatur | −20 bis 55 °C |
| Schutzart | IP66, wetterfest bei Regen und Schnee |
Im Karton: Kamera, 4G-Antenne, aktivierte SIM-Karte, 32-GB-Speicherkarte, Startguthaben, Halteriemen, USB-Kabel und Anleitung. Nicht dabei sind die 12 AA-Batterien.
Welches Set passt zu Ihnen?
| Set | Für wen | Preis |
|---|---|---|
| Wildkamera | Der Einstieg, mit Halteriemen | CHF 299 |
| Mit Baumhalterung | Kamera genau ausrichten, 270° drehbar | CHF 329 |
| Mit Metallgehäuse | Schutz vor Diebstahl und Beschädigung | CHF 349 |
| Mit Solarpanel | Monatelang ohne Batteriewechsel | CHF 359 |
| Mit Metallgehäuse und Kabelschloss | Gehäuse und Kamera am Baum gesichert | CHF 369 |
| Komplett-Set | Solarpanel, Metallgehäuse und Kabelschloss | CHF 449 |
| Profi-Set | Alles dabei, inklusive Baumhalterung | CHF 479 |
| 2er-Set | Zwei Standorte, ein gemeinsames Guthaben | CHF 549 |
| Revier-Set | Drei Kameras für das ganze Revier | CHF 799 |
Haben Sie schon eine andere 4G-Wildkamera? Die Smart-Trail SIM für CHF 9.90 passt in die meisten 4G-Wildkameras, ohne Abo und mit CHF 5 Startguthaben.
Für wen die Smart-Trail gemacht ist
- Jagd und Revier: Kirrung, Wildwechsel und Hochsitz im Blick. Sie fahren nur noch hin, wenn sich etwas tut.
- Hof und Weide: Sehen, was nachts am Stall, am Futterplatz oder bei den Tieren auf der Weide passiert.
- Baustelle und Lager: Überwachen ohne Strom und ohne WLAN. Personen und Fahrzeuge werden sofort gemeldet.
- Alp und Ferienhaus: Mit Solarpanel monatelang ohne Besuch. Sie wissen trotzdem, dass alles in Ordnung ist.
- Naturfreunde und Garten: Wer kommt nachts in den Garten? Dachs, Igel oder Fuchs, die Kamera sagt es Ihnen am Morgen.
Beim Aufstellen gilt: Die Kamera ist für Tiere und das eigene Grundstück gedacht. Fremde Personen und öffentliche Wege dürfen nicht gezielt überwacht werden.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Abo?
Nein. Sie laden Guthaben auf und bezahlen pro gesendetem Bild. Es gibt keine Grundgebühr, und das Guthaben verfällt nicht.
Brauche ich WLAN am Standort?
Nein. Die Kamera sendet über das Mobilfunknetz. Am Standort braucht es Handyempfang, die SIM-Karte funktioniert in allen Schweizer Netzen.
Wo werden meine Bilder gespeichert?
Auf unseren eigenen Servern in der Schweiz. Zusätzlich speichert die Kamera alles auf der Speicherkarte.
Können mehrere Personen die Bilder sehen?
Ja. Sie teilen Kameras in der App, zum Beispiel mit der Familie oder der Jagdgesellschaft.
Wie lange halten die Batterien?
Mit 12 AA-Batterien bis zu sechs Monate, je nach Anzahl Auslösungen, Kälte und Empfang. Mit dem Solarpanel entfällt der Batteriewechsel weitgehend.
Was ist der Unterschied zu einer Wildkamera mit E-Mail-Versand?
Eine E-Mail-Kamera schickt die Bilder als Mail. Die Smart-Trail arbeitet mit App, Cloud und Tiererkennung, und die Bilder bleiben auf unseren Servern in der Schweiz.
Ab wann wird geliefert?
Die erste Serie ist vorbestellbar und wird voraussichtlich ab Mitte November 2026 ausgeliefert.
Unser Fazit
Die Smart-Trail T4 ist die Wildkamera, die wir selbst haben wollten: Sie schickt die Bilder sofort, sagt, welches Tier es war, verlangt kein Abo, und die Daten bleiben in der Schweiz. Hinter jedem Teil, von der SIM-Karte bis zum Server, steht unser Team in Winterthur. Wenn Sie Fragen haben, bevor Sie sich entscheiden, schreiben Sie uns. Die Smart-Trail eignet sich übrigens auch als Geschenk für alle, die gerne draussen sind.
Videoüberwachung für Haus und Firma, geplant und montiert
Baustellen absichern und dokumentieren, ohne Strom vor Ort
Ihre Tiere live auf dem Handy, auch ohne WLAN
Wildkameras für Revier und Naturbeobachtung
Endoskope für Handwerk, Sanitär und Industrie
Rückfahrkameras für Auto, Wohnmobil und Anhänger
Kleine Kameras für Haus, Ferienwohnung und unterwegs
Ihr Kind im Blick, zu Hause und unterwegs
Video-Türsprechanlagen, geplant und montiert
Funk-Alarmanlagen für Haus und Firma
Vernetzte Rauchmelder
Notrufknopf ohne Abo
Nicht sicher, welche Lösung passt?
Ihre Idee, unsere Technik
Alles aus einer Hand, von der Beratung bis zur Wartung