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Kundenprojekt: Komplette Videoüberwachung eines Firmenareals im Industriegebiet

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Backstein-Industriehalle mit weisser Hikvision Dome-Kamera an der Giebelspitze, davor Palettenregale
Kundenprojekt · Firmenareal

Komplette Videoüberwachung eines Firmenareals im Industriegebiet

Ein Gewerbebetrieb wollte sein gesamtes Areal lückenlos im Blick haben — vor Ort am Monitor und unterwegs per App. In zwei Arbeitstagen haben wir ein stabiles, kabelgebundenes Hikvision-System mit rund zwölf Kameras aufgebaut — und erklären hier ehrlich, warum wir uns für welche Lösung entschieden haben.

Objekt: Firmenareal / GewerbebetriebUmfeld: IndustriegebietUmgesetzt: 2026Lösung: Hikvision Kabel-System (PoE)
Backstein-Industriehalle, efeubewachsen, mit weisser Hikvision Dome-Kamera an der Giebelspitze, davor Palettenregale
Die efeubewachsene Backsteinhalle des Areals: An der Giebelspitze sitzt eine Hikvision-Kamera und behält die Lagerflächen mit den Palettenregalen im Blick.

Das Projekt auf einen Blick

Standort

Firmenareal im Industriegebiet

Kameras

ca. 12 Hikvision Dome-/Turret-Kameras (Aufputz)

Rekorder

Hikvision 16-Kanal-NVR

Speicher

WD Purple 8 TB · 24/7-Ringaufnahme

Verkabelung

Netzwerkkabel (PoE) in Aufputz

Zugriff

HDMI vor Ort + App Hik-Connect (QR)

Dauer

2 Arbeitstage

Investition

rund CHF 5’000 (Richtwert)

Die Ausgangslage

Unser Kunde betreibt ein grösseres Firmenareal mitten im Industriegebiet: mehrere robuste Gewerbe- und Industriehallen, teils aus Backstein, teils verputzt, dazwischen Höfe, Zufahrten und Lagerflächen mit Palettenregalen. Ein Betrieb, in dem tagsüber viel los ist — der abends und an den Wochenenden aber auch mal menschenleer dasteht. Der Wunsch war klar formuliert: Das gesamte Areal soll überwacht werden, ohne tote Winkel. Nicht nur ein Eingang, nicht nur der Hof, sondern alle relevanten Ecken, Zufahrten und Fassadenseiten. Und zwar so, dass der Inhaber jederzeit nachschauen kann, was gerade passiert — egal ob er nebenan im Büro sitzt oder mit dem Auto unterwegs ist. Bevor wir auch nur eine Kamera bestellt haben, sind wir einmal über das ganze Gelände gelaufen. Wo fahren Lieferungen ein? Wo stehen Waren im Freien? Welche Ecken sind abends schlecht einsehbar? Genau diese Begehung entscheidet später darüber, ob ein System wirklich lückenlos ist oder ob am Ende doch eine Zufahrt unbeobachtet bleibt. Ein Industriegebiet bringt dabei einen praktischen Vorteil mit: Hier muss niemand auf eine makellose Fassade Rücksicht nehmen. Sichtbare Kabel sind kein Problem — das hat unsere Planung von Anfang an einfacher gemacht.

Unsere Lösung

Wir haben uns für ein klassisches, kabelgebundenes Profi-System von Hikvision entschieden — die zuverlässigste Variante für ein Areal dieser Grösse. Auf Basis der Begehung haben wir rund zwölf Kamerapositionen festgelegt, so verteilt, dass sich die Blickfelder an den wichtigen Stellen überlappen und jede Zufahrt, jeder Hof und jede kritische Gebäudeecke abgedeckt ist. Zum Einsatz kamen weisse Aussen-Dome- beziehungsweise Turret-Kameras in Aufputz-Montage, robust genug für den Dauereinsatz im Freien. Von jeder Kameraposition haben wir ein eigenes Netzwerkkabel bis zum zentralen Standort des Rekorders gezogen — ein Kabel je Kamera, das gleichzeitig Bildsignal und Strom überträgt (PoE). Im Herzen der Anlage arbeitet ein Hikvision 16-Kanal-Netzwerk-Videorekorder (NVR) mit einer 8 TB grossen WD-Purple-Festplatte — einer Platte, die speziell für den Dauerbetrieb in Überwachungsanlagen gebaut ist. Sie zeichnet alle Kameras rund um die Uhr auf. Mit 16 Kanälen bleibt bei zwölf Kameras bewusst Luft nach oben: Wächst das Areal oder kommt eine neue Ecke dazu, lassen sich weitere Kameras ergänzen, ohne dass ein neuer Rekorder nötig wird. Den Rekorder haben wir direkt per Netzwerkkabel ans Internet angebunden. Vor Ort hängt per HDMI ein Monitor direkt am Gerät und zeigt jederzeit das Live-Bild aller Kameras — ideal für die schnelle Kontrolle im Vorbeigehen. Für unterwegs gibt es die kostenlose Hikvision-App Hik-Connect: einmal den QR-Code am Rekorder scannen, und man hat das ganze Areal von überall auf dem Handy. Praktisch für einen Betrieb mit mehreren Verantwortlichen ist das Thema Mehrbenutzer: Wer den QR-Code zuerst scannt, wird automatisch Administrator und entscheidet anschliessend selbst, wer worauf Zugriff erhält. So behält der Chef die Kontrolle und kann trotzdem gezielt dem Betriebsleiter oder einem Mitarbeiter Einblick geben.
„Sichtbare Kabel sind im Industriegebiet kein Nachteil — sondern die clevere Wahl.”

Ehrlich erklärt: Aufputz, Kabel statt Funk und der Speicher

Wir reden gerne offen darüber, warum wir etwas so gemacht haben — das gehört für uns zu einem ehrlichen Angebot dazu. Drei Punkte sind uns wichtig. Aufputz statt verdeckt: Die Kabel laufen sichtbar an der Fassade entlang, sauber in Kabelkanälen geführt, statt verdeckt unter dem Putz. Im Wohnbereich würden wir eher verdeckt verlegen — im Industriegebiet ist Aufputz aber bewusst die clevere Wahl: günstiger, deutlich schneller montiert und später wartungsfreundlich, weil man jederzeit gut an die Leitungen kommt. Kabel statt Funk oder Akku: Ein kabelgebundenes Netzwerk-System (PoE) braucht den Kabelzug, den wir hier gemacht haben — das ist mehr Arbeit als eine Funk- oder Akkukamera. Dafür bekommt man etwas, das Funklösungen nicht bieten: absolut stabile 24/7-Daueraufnahme, keine leeren Akkus, keine WLAN-Aussetzer und durchgehend top Bildqualität. 8 Terabyte sind viel, aber nicht unendlich: Wir setzen bewusst eine WD-Purple-Festplatte ein — sie ist für den Dauerbetrieb in Überwachungssystemen gebaut. Der Rekorder zeichnet im Ring auf — ist die Platte voll, werden die ältesten Aufnahmen automatisch überschrieben. Je nach Auflösung und Anzahl Kameras ergibt das einen Rückblick von mehreren Tagen bis Wochen; wer länger zurückblicken will, kann den Speicher jederzeit aufstocken. Und noch ein rechtlicher Punkt, den wir nicht unter den Tisch fallen lassen: Wer ein Areal videoüberwacht, muss seit dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG, in Kraft seit 1. September 2023) mit gut sichtbaren Hinweisschildern darauf aufmerksam machen. Diese Schilder bringen wir gleich mit an.
  • Stabile 24/7-Daueraufnahme ohne Akku- oder WLAN-Abhängigkeit
  • Lückenlose Abdeckung dank geplanter, sich überlappender Blickfelder
  • Aufputz im Industriegebiet: günstiger, schneller, wartungsfreundlich
  • Datenschutzkonform dank fachgerecht angebrachter Hinweisschilder
  • Erweiterbar: 16-Kanal-Rekorder mit Reserve für weitere Kameras

Unsere Leistung vor Ort

  • Begehung des gesamten Areals und Planung der rund zwölf Kamerapositionen für eine lückenlose Abdeckung ohne tote Winkel
  • Verlegen der Netzwerk-Verkabelung (PoE) in Aufputz von jeder Kameraposition bis zum zentralen Rekorderstandort
  • Montage und Ausrichtung der zwölf Hikvision-Kameras an Fassaden, Gebäudeecken und Giebeln
  • Einrichten des Hikvision 16-Kanal-NVR mit WD Purple 8 TB und der 24/7-Daueraufnahme, Internetanbindung sowie Vor-Ort-Monitor per HDMI
  • Einrichten des Fernzugriffs über Hik-Connect inklusive Übergabe der Administrator-Funktion an den Kunden
  • Anbringen der gesetzlich vorgeschriebenen Hinweisschilder zur Videoüberwachung (revDSG)
  • Funktionskontrolle, Einweisung vor Ort und Übergabe des einsatzbereiten Systems — in zwei Arbeitstagen

Bilder vom Projekt

Zwei weisse Hikvision Dome-Kameras an einer Backstein-Hausecke unter Holz-Vordach, sichtbares Aufputz-Kabel
Montage-Detail: zwei Kameras decken zwei Blickrichtungen ab — das Aufputz-Kabel sichtbar geführt.
Hikvision Dome-Kamera hoch an verputzter Gebäudeecke mit Hinweisschild zur Videoüberwachung
Hoch montiert, weiter Blickwinkel — unten das vorgeschriebene Hinweisschild.
Weisse Hikvision Dome-Kamera an der oberen Ecke eines Backstein-Giebels, Aufputz-Kabel entlang der Fassade
Am Backstein-Giebel: Kamera an der oberen Ecke, das Kabel sauber zurück zum zentralen Rekorder.

Das Ergebnis

Am Ende der zwei Arbeitstage stand ein durchgängig überwachtes Firmenareal: zwölf Kameras, die gemeinsam jede wichtige Ecke abdecken, ein zentraler Rekorder, der rund um die Uhr aufzeichnet, und ein Live-Bild, das sowohl vor Ort am Monitor als auch jederzeit per App auf dem Handy verfügbar ist. Im Betriebsalltag heisst das ganz praktisch: Ein kurzer Blick auf den Monitor genügt, um zu sehen, ob auf dem Hof alles in Ordnung ist. Und wer abends oder am Wochenende von zu Hause aus nachschauen will, öffnet einfach die App. Weil mehrere Personen Zugriff haben können und der Administrator selbst entscheidet, wer was sieht, lässt sich die Überwachung sauber im Team aufteilen — ohne dass jemand die Kontrolle aus der Hand gibt. Die Hinweisschilder sind angebracht, der Betrieb ist datenschutzkonform aufgestellt. Die Investition lag bei rund CHF 5’000 — ein guter Richtwert für ein komplett verkabeltes, professionelles System dieser Grössenordnung. Was genau für Ihr Areal sinnvoll ist, hängt von Grösse, Anzahl Kameras und den Gegebenheiten vor Ort ab; das klären wir gerne gemeinsam bei einer Begehung.

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