Power over Ethernet überträgt Daten und Strom über ein Netzwerkkabel. Für einen stabilen Aufbau müssen Standard, Leistung, Kabellänge und IP-Planung zusammenpassen.
Schritt-für-Schritt
- Maximale Leistungsaufnahme aller Kameras inklusive IR, Weisslicht, Heizung oder PTZ addieren und Reserve einplanen.
- Kabelweg mit geeignetem Netzwerkkabel sowie wettergeschützten Anschlussdosen ausführen.
- Kamera am NVR-PoE-Port oder am PoE-Switch anschliessen und Link- sowie PoE-Status prüfen.
- Adressierung und Subnetz festlegen; doppelte IP-Adressen und versehentliche Kamera-DHCP-Wechsel verhindern.
- Livebild, Nachtsicht, Aufnahme und Neustart nach einem kurzen Stromunterbruch testen.
Praxis-Checkliste
- PoE-Port liefert wirklich den benötigten Standard.
- Uplink zwischen Switch und NVR ist schneller als die Summe der erwarteten Streams.
- Keine billigen passiven PoE-Adapter ohne Kompatibilitätsprüfung einsetzen.
- Bei Ausfällen testweise kurzes Kabel und anderen Port verwenden.
Passende Vertiefungen
Häufige Frage
Welche Einstellung ist die beste? Es gibt keine pauschale Antwort: Entscheidend sind Modell, Firmware, Gebäude, Zielbereich, Licht, Netzwerk und der konkrete Schutz- beziehungsweise Dokumentationszweck. Testen Sie die Konfiguration am realen Standort und dokumentieren Sie Änderungen.
Offizielle Quelle: Hikvision beziehungsweise EDÖB. Produktfunktionen und Menübezeichnungen können je nach Modell, Region und Firmware abweichen.