Aussenkameras scheitern selten an der nominellen Auflösung, sondern an falschem Blickwinkel, Wasser in Anschlüssen, Gegenlicht oder einer nicht getesteten Nachtsicht.
Schritt-für-Schritt
- Bildbereich bei Tag und Nacht markieren; Nachbargrundstück und öffentlicher Raum aus dem Bild halten.
- Montageposition mit Schutz vor direktem Schlagregen wählen, ohne das Sichtfeld durch Dachkante oder Pfosten zu beschneiden.
- Aussenkabel, Anschlussdose und Tropfschleife gegen UV, Wasser und Zug entlasten.
- IR-/Weisslicht sowie Gegenlicht am realen Standort nach Sonnenuntergang testen.
- Nach dem ersten Frost und nach starkem Regen Bild, Dichtungen und Aufnahmen kontrollieren.
Praxis-Checkliste
- IP-Schutzklasse von Kamera und Anschlussdose getrennt betrachten.
- Keine blanken RJ45-Verbindungen im Wetterbereich belassen.
- Reinigungs- und Wartungszugang sicher planen.
- Privatzonenmasken als Ergänzung, nicht als Ersatz für korrekte Ausrichtung verwenden.
Passende Vertiefungen
Häufige Frage
Welche Einstellung ist die beste? Es gibt keine pauschale Antwort: Entscheidend sind Modell, Firmware, Gebäude, Zielbereich, Licht, Netzwerk und der konkrete Schutz- beziehungsweise Dokumentationszweck. Testen Sie die Konfiguration am realen Standort und dokumentieren Sie Änderungen.
Offizielle Quelle: Hikvision beziehungsweise EDÖB. Produktfunktionen und Menübezeichnungen können je nach Modell, Region und Firmware abweichen.