Test Wildkamera – Vergleich 2021

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Technische Details

Pixelanzahl

16 Me­ga­p­xel

12 Me­ga­p­xel

16 Me­ga­p­xel

24 Me­ga­p­xel

20 Me­ga­p­xel

Videoauflösung

Full HD

Full HD

Full HD

Full HD

Full HD

Auslöser
Re­ak­ti­ons­zeit

Be­we­gungs­mel­der
0,2 Sek.

Be­we­gungs­mel­der
0,4 Sek.

Be­we­gungs­mel­der
0,4 Sek.

Be­we­gungs­mel­der
0,3 Sek.

Be­we­gungs­mel­der
0,5 Sek.

Reich­wei­te

20 m

20 m

20 m

25 m

16 m

Weitwinkel 

90 °

100°

90°

120°

60°

Besonderheiten

  • Be­we­gungs­mel­der mit schnel­ler Re­ak­ti­ons­zeit

  • Hochwertige Aufnahmen

  • Ideal für Jäger

  • Sehr gute Ver­ar­bei­tung

  • White LEDs für bessere Aus­leuch­tung

  • Beste HD Qualität, inkl. Audio

  • White LEDs für bessere Aus­leuch­tung

  • erhöhter IP 66 Was­ser­schutz

  • Energiesparmodus

  • Sehr hohe Bild­auf­lö­sung

  • Be­we­gungs­mel­der mit schnel­ler Re­ak­ti­ons­zeit

  • Nacht­sicht­mo­dus

  • be­son­ders weiter Winkel von 120 °

  • Mini grösse

  • Gut Getarnt

  • Energiesparmodus

Display

2,4 Zoll Farb­dis­play

2,4 Zoll Farb­dis­play

2,4 Zoll Farb­dis­play

2,4 Zoll Farb­dis­play

2,4 Zoll Farb­dis­play

Strom­ver­sor­gung

8 x AA-Bat­te­ri­en

Oder 12V Solarpanel

8 x AA-Bat­te­ri­en

Oder 12V Solarpanel

8 x AA-Bat­te­ri­en

Oder 12V Solarpanel

8 x AA-Bat­te­ri­en

4 x AA-Bat­te­ri­en

Wetterfest

Auf was man beim Kauf einer Fotofalle achten sollte

Fotofallen erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Bei den Modellen gibt es aber teilweise schon grosse Unterschiede. Daher sollte man vorab genau wissen, was es zu beachten gibt.

Auflösung

Da eine Fotofalle insbesondere auch Nachts und in der Dämmerung funktionieren und möglichst tolle Tieraufnahmen machen soll, muss auf die Bildqualität und Auflösung besonderes Augenmerk gelegt werden. Die meisten Wildkamera`s haben inzwischen eine Auflösung von mindestens 10 Megapixel (MP).

Es gibt auch besonders hochwertige Modelle mit einer Bildauflösung von 12 MP (4000 x 3000 Pixel) und höher, die insbesondere auch als Überwachungskamera auf dem Grundstück geeignet sind. Die Bildqualität der Video`s hat meist Full HD Qualität (1920 x 1080) und auch Fotos sind gestochen scharf, selbst bei Nacht. Soll die Kamera aber hauptsächlich zur Tierbeobachtung eingesetzt werden, dürften auch schon 3 bis 5 MP ausreichen.

Für eine gute Videoqualität sollte man zudem auf die FPS-Rate (Bilder pro Sekunde) achten, sie sollte zwischen 15 und 30 FPS liegen und gibt an, wie flüssig ein Video läuft.

Nachtsicht

Die Nachtsichtfunktion ist bei Fotofallen natürlich essentiell. Schließlich sind die meisten wild-lebenden Tiere nachtaktiv.

Die meisten Hersteller nutzen für eine optimale Bildqualität die Infrarot-Technik, auch, um die Tiere nicht durch einen hellen Blitz zu erschrecken oder verjagen.

Darüberhinaus gibt es Low-Glow (wenig leuchtend) bzw. No-Glow (nicht leuchtend) Infrarot-LED`s, die kaum oder gar nicht im Dunkeln sichtbar sind. Low Glow hat dabei aber eine bessere Ausleuchtung als andere Infrarot-Techniken, diese Bilder sind ausgesprochen scharf und Aufnahmen in größerem Abstand sind damit auch möglich.

LED`s mit einer Wellenlänge von 940mm (der sogenannte Schwarzblitz) sind weder für Mensch noch Tier sichtbar. Solche Kamera`s mit Schwarzlicht werden häufig auch in Überwachungskameras genutzt, da Eindringlinge oder Unbefugte so nicht merken, dass sie gefilmt werden.

Die Infrarottechnik bei Fotofallen hat Vor- und Nachteile, wobei die Vorteile unserer Meinung nach klar überwiegen:

  • Für die Tiere bleiben die Aufnahmen unbemerkt und sie werden nicht durch einen hellen Blitz oder Licht gestört
  • IR-Blitze haben eine hohe Reichweite und ermöglichen Nachts bessere Aufnahmen als Schwarzblitz

Die Nachteile sind dagegen folgende:

  • Mit Infrarotlicht sind nur schwarz-weiß Aufnahmen möglich
  • Low-Glow LEDs sind zwar nur leicht aber dennoch sichtbar

Speicher

An einer guten Speicherkarte sollte man beim Kauf einer Fotofalle wirklich nicht sparen. Für die einfache Fotofunktion dürfte sogar eine gute 2 GB SD-Karte genügen. Diese muss aber regelmäßig ausgewechselt und die Aufnahmen übertragen werden.

Möchte man aber viele HD-Videoaufnahmen haben, sollte es eine größere Speicherkarte sein. Empfohlen wird eine SD-Speicherkarte mit mindestens 90 MB/sek und einer Kapazität von 64 bis 128 Gigabyte. Wer vor allem Videoaufnahmen machen möchte und HD-Qualität aufnimmt benötigt viel Speicherplatz.

Kleinere Karten tun es für Hobbyfilmer aber auch. Als Richtlinie passen auf eine SD-Karte mit 4 Gigabyte Speicher etwa 55 Videos von je 30 Sekunden Länge.  Bei Nachtaufnahmen in schwarz-weiß passen circa 130 Aufnahmen auf eine 4 GB Karte.

Auslöser

Eine Wildtierkamera heißt auch Fotofalle, da sie möglichst unbemerkt von den Tieren Fotos oder Videos aufzeichnen soll und das auch nur, wenn ein Tier im Aufnahmebereich ist. Hierfür arbeitet sie mit Infrarot- und Bewegungssensoren, sobald ein Lebewesen in diesen Bereich tritt wird die Kamera ausgelöst und zeichnet das Geschehen auf. Nur wenn dies unbemerkt geschieht, kann man Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Dem Auslöser der Kamera kommt daher eine besonders wichtige Funktion zu. Die Auslösezeit bestimmt dabei die Zeit zwischen der Bewegung und dem Beginn der Aufnahme. Je schneller das passiert, desto eher und besser kann man die Tiere filmen.

Die Auslösezeit variiert zwischen den Modellen, meist zwischen 0,5 und 1 Sekunde und kann auch nicht verändert werden. Alle Werte unter 1 Sekunde sind dabei in Ordnung, je schneller dies funktioniert, desto besser ist es aber. Denn ein Fuchs oder Reh ist ggf. schnell wieder aus dem Aufnahmebereich herausgelaufen, wenn der Auslöser zu viel Zeit benötigt um zu reagieren.

Zudem sollte man bedenken, dass das Wetter (Regen, Nebel, Sturm etc.) die Auslösezeit wie auch die Qualität der Aufnahmen beeinträchtigen kann.

Wasser-/Staubschutz

Wie jedes Outdoor-Equipment muss insbesondere Technik sehr wetterfest und robust verarbeitet sein. Wind, Regen, Feuchtigkeit, Schmutz – das alles darf der Kamera nichts anhaben.

Bei Fotofallen wird dies mittels der IP-Schutzklasse angegeben. Sie sagt aus, wie wetterfest und langlebig das Produkt ist. Die IP-Schutzklasse umfasst zwei Zahlen, die erste gibt an, wie gut das Gerät gegen Berührung gesichert ist (also wie robust sie ist). Die zweite Zahl bestimmt wie wasserfest die Kamera ist.

Die Skala reicht von 0 bis 9, wobei 9 der höchste mögliche Wert ist.

Eine IP Klasse von IP-29 heisst also, dass das Gerät kaum gegen Berührung aber optimal gegen Staub und Wasser geschützt ist. Der Wert von IP-55 wäre ein guter Durchschnitt mit akzeptablen Schutz gegen manuellen Druck, Staub und Feuchtigkeit.

Akkulaufzeit (Akku oder Batterien)

Fotofallen werden im Freien verwendet. Damit sind sie der Witterung schutzlos ausgesetzt, was meist nicht günstig für die Akkulaufzeit und Batterien ist. Je niedriger die Temperatur, desto schneller werden Batterien entladen.

Im Standby-Betrieb sollten die Kameras bei voller Batterieladung jedoch bis zu 5 Monaten halten. Sie sollten bei Temperaturen zwischen -20 Grad und +40 Grad gut funktionieren. Praktisch sind deshalb Modelle, welche einen niedrigen Ladungsstand anzeigen oder per App dem Besitzer melden.

Zudem verbrauchen Videoaufzeichnungen bei weitem mehr Energie als Fotoaufnahmen. Entsprechend hoch ist der Energiebedarf der meisten Wildtierkameras.

  • Die meisten Fotofallen verwenden 4 bis 8 AA Batterien. Zu empfehlen ist, falls möglich, auch die Verwendung von Lithium Batterien, da diese eine längere Nutzungsdauer haben.
  • Nützlich können hier solarbetriebene Modelle sein, deren Akkus sich selbstständig bei Sonnenschein wiederaufladen und dadurch besonders die Umwelt und Ressourcen schonen. Allerdings sind diese noch oft recht teuer und nicht immer verlässlich.
  • Wer die Fotofalle insbesondere dafür verwendet, um Haus und Hof gegen Einbrecher oder Diebstahl zu überwachen, dem sei eine Kamera mit Netzbetrieb empfohlen.

Weitere Funktionen

Beim Kauf einer Wildtierkamera gilt es auf die Zusatzfunktionen an der Kamera zu achten, da diese Features durchaus hilfreich sind. Dazu zählen unter anderem individuelle Einstellungen, wie:

  • Zeitraffer- und Serienbild-Aufnahmen,
  • eine Zeitschaltuhr,
  • Timer,
  • Akku-Anzeige/Warnung oder
  • automatische Aufnahmepausen zu bestimmten Tageszeiten.

Manche Anbieter haben inzwischen auch Produkte entwickelt, die über eine SIM-Karte verfügen und aufgenommene Fotos bzw. Videos per App an das Telefon oder den E-Mail-Account des Besitzenden versenden können. Für die Übertragung aufs Smartphone wird allerdings ein gutes Mobilfunknetz benötigt und es entstehen zusätzliche Ausgaben für das SIM-Karten Modul und den Versand.